Zur Person: Volker Lilienthal
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Dr. Volker Lilienthal gehört zu den namhaften deutschen Medien-Journalisten. 1959 in Minden/Westfalen geboren, lebt er heute in Wiesbaden und arbeitet in Frankfurt am Main. Als verantwortlicher Redakteur des renommierten Fachdienstes "epd medien" befasst er sich schwerpunktmäßig mit der deutschen Medienpolitik und dem Fernsehmarkt. Daneben gilt sein Interesse der Presse und dem Internet.
Als Fachautor für Medienthemen ist er auch in anderen Publikationen sowie wissenschaftlichen Sammelbänden zu lesen und im Radio zu hören. Lilienthal moderiert regelmäßig auf Kongressen (Medientage München, Mainzer Tage der Fernsehkritik u.a.), wirkt in Jurys mit (u.a. Hörbuch-Bestenliste, Robert-Geisendörfer-Preis) und nimmt Lehraufträge wahr. So vertrat er im Wintersemester 2007/08 die Rudolf Augstein Stiftungsprofessur für Qualitätsjournalismus an der Universität Hamburg.
Lilienthal studierte Journalistik an der Universität Dortmund, u.a. bei Prof. Kurt Koszyk (Dipl. 1983), und promovierte dann 1987 bei Prof. Helmut Kreuzer in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft an der Universität-GH Siegen. In seiner Dissertation, die 1988 in Berlin als Buch unter dem Titel "Literaturkritik als politische Lektüre" erschien, untersuchte er u.a. die widersprüchliche Rezeption von Peter Weiss' dreibändigem Roman "Die Ästhetik des Widerstands".
Sein Berufsweg führte ihn zunächst zur "Neuen Westfälischen" in Bielefeld sowie in die Pressestelle des Rowohlt Verlags in Reinbek bei Hamburg (beides Volontärpraktika). Erste Redakteursstelle 1988 bei "Copy" im Handelsblatt-Verlag, Düsseldorf. Am 1. Juli 1989 wechselte er zum Evangelischen Pressedienst nach Frankfurt/Main, wo er noch heute tätig ist. 1997 wurde ihm die stellvertretende Ressortleitung übertragen, seit 2005 ist er verantwortlicher Redakteur von epd medien.
Von März 1996 bis Mai 1998 war Lilienthal auch journalistischer Berater und ständiger Autor der Hamburger Wochenzeitung "DIE ZEIT" sowie Kolumnist für "Zeit-Takte".
Sein letztes Buch trägt den Titel "Sendefertig abgesetzt. ZDF. SAT.1 und der Soldatenmord von Lebach", ist im Vistas-Verlag (Berlin 2001) erschienen und befasst sich mit verbotenen Fernsehfilmen.
Im Auftrag der
epd-Chefredaktion untersuchte Lilienthal ein Jahr lang die Geschichte
des Evangelischen Pressedienstes in der NS-Zeit. Sein Report "Lüpsens
Legende" erschien im Juni 2002 als epd-Sonderheft und ist auch
im Internet abrufbar. |![]()